Kinder sind vollwertige Menschen und sollen auch so behandelt werden

Shownotes

Wenn es um bedürfnisorientierte Erziehung geht, kommt man um Marlies Johanna auf Social Media nicht herum. Sie gibt ihren rund 1 Million Followern Einblicke in ihren Alltag mit zwei kleinen Kids, zeigt wie der Umgang mit Wut oder Frust auch anders gehen kann und erklärt, warum Gentle Parenting nicht bedeutet, dass Kinder einfach machen dürfen, was sie wollen.

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Transkript anzeigen

00:00:00: #FanFluents

00:00:02: Der Radio Teddy Influencer Talk

00:00:04: Auf den Tag habe ich wirklich lange gewartet.

00:00:06: Ich freue mich sehr, dass du da bist.

00:00:09: Familien- und Mama-Influencerin Marlis Johanna.

00:00:12: Hi, ich freue mich auch, dass ich hier bin.

00:00:14: Ich bin ein bisschen aufgeregt.

00:00:15: Musst du aber gar nicht sein.

00:00:16: Aber ich bin auch aufgeregt,

00:00:17: weil ich folgte ja schon seit ganz, ganz langer Zeit.

00:00:19: Und jetzt sitzen wir hier gegenüber

00:00:21: und machst nicht mit irgendwem ein Podcast,

00:00:23: sondern mit mir in Radiointerview.

00:00:25: Das finde ich supertoll.

00:00:26: Du stehst ja bei Social Media

00:00:28: für das Thema bedürfnisorientierte Erziehung.

00:00:31: Aber das ist ja nicht alles, was man über dich wissen darf.

00:00:34: Wir wollen dich, liebe Marlis, noch ein bisschen besser kennenlernen.

00:00:39: Deswegen machen wir jetzt mal mit dir das hier.

00:00:42: Der Profil-Check

00:00:44: Verretzst du uns mal, wie alt du bist?

00:00:46: 27.

00:00:47: Wer gehört denn alles zu deiner Familie?

00:00:50: Mein Mann und meine zwei Kinder.

00:00:52: Und ich habe aber eine riesige Familie generell.

00:00:56: Also Peterlicherseits.

00:00:58: Und die gehören auch alle irgendwie mit dazu.

00:01:00: Ich bin so ein Familien-Mensch.

00:01:02: Wie alt sind deine Kinder?

00:01:03: 4 und 2.

00:01:04: Marlis, wie bist du?

00:01:05: Du Influencerin geworden.

00:01:07: Ich soll das kurz beantworten.

00:01:09: Geht nicht.

00:01:10: Wir können dann nachher noch mal drauf eingehen.

00:01:12: Corona.

00:01:13: Ach so, okay.

00:01:14: Ein Wort.

00:01:15: Nix zu tun gehabt in der Zeit?

00:01:17: Ich habe ein Baby bekommen in der Zeit

00:01:19: und es hat ganz viel geschrien.

00:01:20: Und ich war so, hey, warum schreit das so viel.

00:01:22: Und dann habe ich mir ganz viele Influencerinnen angeguckt.

00:01:24: Und dann nach zwei Wochen habe ich gesagt,

00:01:26: okay, ich kann das glaube ich auch.

00:01:28: Das klingt zumindest einfach.

00:01:30: Warum bist du denn Influencerin geblieben?

00:01:33: Weil es mir sehr viel Spaß gemacht hat.

00:01:35: Wissen anzusammeln und das dann zu teilen

00:01:38: und in diesen Austausch zu gehen

00:01:40: und auch von der Community zu lernen.

00:01:42: Was machst du am liebsten, wenn du mal frei hast?

00:01:46: Ganz frei.

00:01:47: Also wenn die Kinder auch nicht da sind?

00:01:49: Lesen.

00:01:50: Lesen?

00:01:51: Was lest du am liebsten?

00:01:52: Es kommt darauf an, in was für eine Stimmung ich bin.

00:01:54: Jetzt gerade habe ich die Freizeitlesen,

00:01:56: "British" eine Romane gelesen.

00:01:58: Aber ich lese auch richtig gerne "Steven King" zum Beispiel.

00:02:01: Und das ist dann so für dich zum runterkommen, zum entspannen?

00:02:05: Ja.

00:02:06: Okay.

00:02:07: Letzte Frage.

00:02:08: Beschreib mal in einem Satz,

00:02:10: was du auf deinem Social Media Kanal so machst.

00:02:13: Also ich möchte eigentlich irgendwie so ein Safe Space

00:02:16: für das innere Kind sein.

00:02:18: Aber halt auch für Kinder natürlich.

00:02:20: Also die, dass ich das nicht angucken, aber ich will dafür sorgen,

00:02:23: das ist jetzt schon wieder eine zu lange Antwort.

00:02:25: Nein, Quatsch.

00:02:26: Dass die, dass die, dass Kinder von meiner Arbeit profitieren können sozusagen.

00:02:33: Es ist aber ein Erwachsenen-Account, ne?

00:02:35: Ja.

00:02:36: Also es ist die Eltern lernen für die Kinder.

00:02:39: Ja, es ist mir nämlich egal, wenn ich Erwachsenen auf die Füße trete.

00:02:42: Es geht mir um die Kinder.

00:02:43: Das finde ich eine super Aussage.

00:02:45: Wir wollen jetzt das nochmal ein bisschen vertiefen.

00:02:47: Wenn es ja um bedürfnisorientierte Erziehung geht,

00:02:49: dann kommt man ja auf Social Media eigentlich an dir nicht vorbei.

00:02:53: Mali's Johanna, so heißt du bei Instagram und auch bei allen anderen Accounts?

00:02:58: Ja.

00:02:59: Genau, da können wir dich finden.

00:03:00: Du gibst ja kleine Einblicke in deinen Alltag mit deinen zwei Kindern

00:03:03: und beschäftigt sich ja auch viel mit dem Thema Wut und Frust.

00:03:08: Und du zeigst eben auch, wie es gehen kann oder auch wie es manchmal eben nicht geht.

00:03:14: Warum ist denn dir das so wichtig, das mit anderen zu teilen?

00:03:18: Weil ich diese ganzen Fragen hatte.

00:03:20: Mein Kind ist in die Autonomiefase gekommen und ich stand da und war so,

00:03:23: okay, ich will es nicht anbrüllen, ich will es nicht festhalten,

00:03:26: ich will keine Gewalt so, ich weiß, dass ich das nicht will,

00:03:28: aber was mache ich denn statt Tessen?

00:03:30: Und warum macht mein Kind das?

00:03:32: Was ist los mit ihm?

00:03:33: Warum schreit es, wenn wir losgehen?

00:03:35: Also das war eigentlich so das Problem, was wir hatten.

00:03:37: Unser Kind wollte nicht in die Kita und wollte vor allem einfach auch nicht rausgehen,

00:03:41: Übergänge.

00:03:42: Und das haben Kinder in dieser kleinen Kindphase, also zwischen zwei und fünf Jahren,

00:03:48: ganz, ganz viel und ich wusste nicht, warum.

00:03:51: Und ich habe versucht, im Internet was dazu zu finden und das ist jetzt ja drei Jahre ungefähr her

00:03:58: und da gab es halt einfach super wenig nur.

00:04:01: Und es sind so ein paar Instagram-Accounts, aber auch, es war mir irgendwie nicht griffig genug,

00:04:05: einfach das ganze Wissen.

00:04:06: Und so habe ich dann angefangen, ganz, ganz viele Bücher zu lesen

00:04:11: und dann dachte ich mir so, ja, aber nicht jeder hat Zugang zu Bildung und zu Büchern

00:04:14: und steht halt dann am Anfang und gerade als Mutter hat man auch nicht Zeit,

00:04:17: so viele Bücher zu lesen und irgendwie habe ich dann angefangen, Videos darüber zu machen,

00:04:21: gerade auf TikTok und habe halt gemerkt, okay, ja, das brauchen die Leute auch.

00:04:26: Also ich hatte da auch, ich glaube, ich war die erste Influencerin, die halt über so,

00:04:29: also Deutschsprachige, die über Gentle Parenting auf TikTok gesprochen hat,

00:04:33: also über Bedürfnisorientiert der Erziehung.

00:04:35: Ja, genau, und so hat das angefangen.

00:04:38: Und warum wolltest du dich auch mit dem Thema denn so beschäftigen?

00:04:42: Hat es vielleicht auch was mit deiner eigenen Erziehung in der Kindheit zu tun?

00:04:46: Wie bist du erzogen worden?

00:04:48: Ja, also meine Mama hat auf jeden Fall, also man nennt das so transgenerationale Traumata,

00:04:53: wenn, wenn halt so wie so ein Entwicklungstrauma immer weitergegeben wird,

00:04:58: also autoritäre Erziehung, wo Kinder halt viel Gewalt erfahren,

00:05:02: geht eigentlich immer mit einem Entwicklungstrauma einher.

00:05:05: Man kann solche Entwicklungstraumata auch nicht unbedingt immer vermeiden.

00:05:08: Und meine Mama hat auf jeden Fall sehr viele Entwicklungstraumata, die sie hatte,

00:05:13: bei uns gebrochen.

00:05:15: Sie hat auch immer viel Kritik dafür bekommen, dass sie halt uns Dinge zum Beispiel erklärt

00:05:20: und nicht einfach nur sagt, ja, mach es jetzt oder so.

00:05:23: Aber ich wusste auch, dass ich da, also ich wusste, dass ich das in der Hinsicht genauso machen möchte,

00:05:28: aber dass ich auch ein paar Dinge eben noch weiterbrechen möchte.

00:05:31: Also, dass es noch ein paar Dinge gibt, die sie mir mitgegeben hat,

00:05:34: wo sie wahrscheinlich auch einfach nicht anders konnte, es nicht besser wusste.

00:05:37: Und man kann ja auch, also man kann, man ist ja auch immer das Produkt der eigenen Vergangenheit.

00:05:43: Selbstverständlich.

00:05:44: Man kann es nicht perfekt machen.

00:05:45: Genau, und da wusste ich halt so, ich will bestimmte Dinge natürlich auch anders machen.

00:05:50: Und wie würdest du deine Erziehungsgrundsätze jetzt beschreiben?

00:05:54: Gewaltfrei vor allem. Also ich glaube, das ist einfach der wichtigste Grundsatz.

00:05:59: Gewaltfrei? Einfach nochmal damit wir das aufdröseln. Heißt jetzt aber nicht nur körperliche Gewalt, richtig?

00:06:04: Ja, das heißt auch emotionalem psychische Gewalt.

00:06:07: Also das heißt Schimpfen, Anschreien, alles was dazu gehört?

00:06:10: Emotionaler Erpressung.

00:06:12: Okay.

00:06:13: Genau, Schimpfen und also ich muss sagen, zum Beispiel Schimpfen und Anschreien.

00:06:17: Ja, das, also das machen wir auch logischerweise.

00:06:19: Ich hatte jetzt auch, also unser Kind ist jetzt in den Alter gekommen,

00:06:23: wo ganz viele Themen auf den Tisch kam, die ich jetzt Kind auch hatte.

00:06:26: Ja.

00:06:27: Und bei denen ich sagen würde, ist bei mir nicht so ideal gelaufen.

00:06:30: Und das war schwierig.

00:06:32: Das war jetzt ein schwieriges Jahr für mich.

00:06:34: Ich habe, also ich musste jetzt ganz viele Schritte gehen, um herauszufinden, wo kommen meine Emotionen her?

00:06:39: Warum reagiere ich so intensiv auf diese Emotion meines Kindes?

00:06:43: Also was, womit hängt das zusammen?

00:06:45: Und dann, also es war, es ist viel Arbeit.

00:06:49: Man, man schafft das nicht von jetzt auf gleich.

00:06:51: Also ich glaube, da dürfen sich die Leute auch, die jetzt mir folgen oder generell sich das jetzt anhören.

00:06:55: So, wenn ihr euren Kindern gewaltfrei begegnen wollt, es kann sein, dass ihr es nicht immer schafft.

00:07:00: Und das ist auf, irgendwie auf eine Art auch in Ordnung.

00:07:03: Es ist halt wichtig, dass ihr das euren Kindern sagt, dass ihr sagt, ich habe es nicht geschafft, nicht zu schimpfen.

00:07:07: Das tut mir leid.

00:07:08: Es war falsch von mir.

00:07:09: Es war nicht deine Schuld.

00:07:10: Und ich bessere mich.

00:07:11: Und es geht auch so ein bisschen einfach um diesen Prozess.

00:07:14: Und wenn ich das von dir so richtig verstehe, dann ist ja diese bedürfnisorientierte Erziehung ja auch eine Sache,

00:07:20: wo die Eltern ja an sich selbst auch ganz viel arbeiten müssen.

00:07:24: Es ist ja nicht nur, was man wendet, was an und das Kind funktioniert,

00:07:27: sondern ich glaube, man muss sich auch ganz viel mit sich selbst beschäftigen, oder?

00:07:30: Ja, also ich glaube, wenn man selber gewaltfrei aufgewachsen ist, dann wäre das nicht mehr so.

00:07:34: Aber dadurch, dass die meisten von uns ja eben Kindheits- oder Entwicklungstraumata haben, ist es eben einfach so.

00:07:39: Also, dass man sich damit auseinandersetzen muss, ach so, warum darf ich eigentlich als, also warum durfte ich eigentlich nie wütend sein als Kind?

00:07:45: Warum wurde ich auf mein Zimmer geschickt, wenn ich ein Substanzett gemacht habe?

00:07:48: Oder eine Erinnerung von mir?

00:07:51: Und ich weiß gar nicht, warum, weil ich glaube nicht, dass meine Eltern mich immer irgendwie angeschimpft haben,

00:07:55: wenn ich jetzt nachts aufgestanden bin, aber ich weiß, dass ich ganz oft im Bett lag und Angst hatte,

00:07:59: und mich nicht getraut habe aufzustehen nachts.

00:08:01: Und das sind ja auch alles so Dinge, die halt dann auch, wenn man dann das eigene Kind hat,

00:08:05: und das ist, weiß ich nicht, 4 oder 5 und will immer noch bei den Eltern schlafen, dann denken sie viel,

00:08:09: ja, man muss doch mal langsam klappen.

00:08:11: Ja, und das ist halt die Frage so, ja, vielleicht ist dein Kind aber einfach noch nicht bereit,

00:08:14: und willst du, dass es nachts im Bett liegt und Angst hat und sich nicht traut aufzustehen, so, also, ja.

00:08:20: Du hast ja jetzt schon mal "gentle parenting", das hast du ja jetzt schon mal erwähnt.

00:08:24: Das ist ja auch ein Begriff, den man bei dir ganz, ganz oft hört.

00:08:26: Vielleicht kannst du den einfach auch nochmal erklären für alle, die jetzt gar nicht wissen,

00:08:29: was dieser englische Begriff, was das überhaupt bedeutet.

00:08:32: Ich weiß das ja, ich kann das auch nicht.

00:08:34: Was steckt denn dahinter?

00:08:36: Also bei "gentle parenting" ist auch einfach diese bedürfnisorientierte Erziehung, also gewaltfreie Erziehung.

00:08:42: Das ist einfach der amerikanische englische Hashtag, den ich halt benutze.

00:08:46: Und du hast ja gesagt, du hast dir all dein Wissen, das, was du jetzt auch mit 10.000en im Internet teilst,

00:08:54: hast du dir ja selber angeeignet und selber angelesen.

00:08:57: Wie klappt das denn mit der Umsetzung?

00:09:00: Jetzt erzähl doch mal, wie es funktioniert, was du dir alles angelesen und vorgenommen hast, vor allem auch.

00:09:05: Also ich glaube, dass ich da ein bisschen im Vorteil bin, also gegenüber anderen,

00:09:10: weil erstens meine Mutter ja schon angefangen hat, mich bedürfnisorientiert zu erziehen und teilen.

00:09:14: Und zweitens, dadurch, dass ich diese Rollenspiele ständig spiele, übe ich das ja.

00:09:19: Also im Gehirn werden ja immer Nervenbahnen verknüpft, wenn man bestimmte Dinge tut.

00:09:24: Und wenn man halt schimpft, dann wird die Nervenbahnen zum Schimpfen mehr oder weniger stärker sitzen,

00:09:28: der einfach runtergebrochen wird.

00:09:30: Aber wenn man halt gewaltfrei kommuniziert und das auch so übt quasi,

00:09:34: dann wird die Nervenbahnen in die Richtung stärker und es ist einfacher,

00:09:37: sich auch in einem impulsiven Moment für den Weg der gewaltfreien Kommunikation zu entscheiden.

00:09:41: Und ich glaube, dass es für mich deshalb einfacher ist, weil ich manchmal merke,

00:09:44: oh, ich bin gerade in dem und dem Modus, ach so, warte mal, wie würde ich jetzt reagieren,

00:09:47: wenn das jetzt ein Video wäre?

00:09:49: Und dann kann ich das halt so abrufen und bin so, ah, okay, jetzt ist die und die Situation

00:09:53: und am besten komme ich jetzt mal runter und überlegt mir erstmal,

00:09:56: was eigentlich der Hintergrund von meinem Kind ist, warum es gerade so reagiert.

00:10:00: Und so schaffe ich es irgendwie mich dann so rauszuholen aus diesem impulsiven Moment,

00:10:03: wo ich eigentlich gerade schon dabei war, jetzt zu schimpfen und auch in den Angriff zu gehen quasi.

00:10:08: Aber das klingt für mich schon schwierig. Also ich bin auch ein recht impulsiver Mensch, glaube ich.

00:10:12: Ich habe mal achtjährigen Sohn und da steht man ja auch manchmal da und will eigentlich in dem Moment einmal so,

00:10:18: das kann doch jetzt nicht wahr sein. Also ich glaube, das ist tatsächlich das Schwierigste,

00:10:23: sich selber dann runterzuholen und diese Impulsivität einfach mal runterzufahren,

00:10:29: weil es gibt ja auch Situationen, da kommt das einfach mal raus. Passiert dir das auch noch?

00:10:33: Ja klar, also ich finde es auch nicht schlimm. Ich finde es gut, dass also Eltern so einen Wut zeigen, bitte.

00:10:37: Das ist wichtig. Ihr müsst eure Emotionen authentisch zeigen, bitte unterdrückt eure Wut nicht.

00:10:41: Und seid so, nein, ich bin gar nicht wütend und euer Kind ist nur so, sorry, aber ich merkst, dass du wütend bist.

00:10:46: Die Kinder provozieren dann oft auch, bis sie eine wahre Emotion von ihren Eltern bekommen.

00:10:52: Also was ich gerne mache ist einfach so, ah, oder so, dass ich halt dann einfach mal kurz weg gehe oder so.

00:10:58: Ich habe letztens ein Video gesehen, das habe ich auch einmal gemacht, das hat echt geholfen.

00:11:01: Die tanzt so ihre Wut raus, also die boxt dann quasi so in die Luft und das fand ich auch richtig cool,

00:11:09: weil ich dachte, das hilft bestimmt und das habe ich dann auch ausprobiert und war so, ja okay, das hilft.

00:11:13: Und manchmal auch einfach auch echt dann laut zu sagen, ich bin gerade richtig, richtig sauer und dieses Verhalten nervt mich gerade extrem

00:11:21: und ich will das gerade wirklich nicht, was du da machst.

00:11:24: Aber das machst du dann schon vor den Kindern auch, diese "Urrrr" und dich mal kurz nochmal zusammen?

00:11:28: Die sind ja auch wütend, die müssen lernen, wie man mit Wut umgeht.

00:11:32: Also das ist ja, ich glaube, das ist so ein Ding, was ganz viele haben, was ich zumindest hatte.

00:11:38: Ich habe Kinder bekommen und davor war ich halt, also seitdem ich Kind war eigentlich nicht mehr wütend,

00:11:42: warum sie aber wütend werden als Erwachsener, ist ja eigentlich alles cool.

00:11:44: Ja, das stimmt.

00:11:45: Ja, also die einzigen Situation, wo ich vielleicht mal ein bisschen wütend gewonnen sind war mit Straßenverkehr oder so, aber sonst.

00:11:52: Genau, und dann kriegt man Kinder und die bringen dann die ganze Zeit auf die Palme und ich war so, ja, aber was mache ich jetzt eigentlich mit meiner Wut?

00:11:57: Also wie verarbeit ich die eigentlich, weil ich das als Kind nicht gelernt habe, weil Wut einfach nicht erlaubt war?

00:12:02: Du sprichst ja auch, wo du es jetzt gerade ansprichst, bevor du Kinder hattest, du sprichst ja auch ganz offen darüber,

00:12:07: dass das Leben einfach komplett für dich sich gedreht hat, seitdem du Kinder hast, dass die Aufgaben ganz andere sind

00:12:14: und dass du aber ja auch, wenn ich das richtig verstanden habe, nur mit dem Mutter sein, das hat ja auch nicht gereicht, ne?

00:12:20: Ja, sonst hätte ich mich ja nicht selbstständig gemacht, denke ich.

00:12:24: Aber das, also ich bin auch so ein, ich glaube, ich brauche halt auch so einfach diese kognitive Herausforderung dazu

00:12:30: und ich glaube für mich war es auch einfach keine Option, Kinder zu bekommen und mich dann nicht intensiv damit auseinanderzusetzen,

00:12:36: wie so Kinder funktionieren. Also ich finde es auch einfach zu spannend, mir dann Sachen über das Gehirn durchzulesen, was sie jetzt können

00:12:41: und ja, was bestimmte Phasen halt so mit sich bringen und so.

00:12:45: Bist du da in irgendeiner Art und Weise impositiven vorbelastet?

00:12:49: Was hast du denn vor dem Influencer und Kinderkriegen gemacht?

00:12:53: Bist du, hast du Psychologie studiert oder bist du da irgendwie?

00:12:56: Also ich habe erst Jura studiert und dann war ich fast fertig, habe aber nebenbei in der Kanzlei gearbeitet und war so, das will ich halt nicht mein Leben lang machen.

00:13:03: Sorry, und dann habe ich das einfach abgebrochen und habe mich halt an der Fern-Universität für Psychologie eingeschrieben,

00:13:10: weil ich hatte den Entzähnung für eine normale Uni, ich wurde nirgends genommen und habe dann das auch ziemlich durchgezogen

00:13:20: und bin dann eben schwanger geworden, habe dann noch richtig viele Prüfungen durchgeballert, auch in meinem ersten, halben Jahr, wo ich Mutter war,

00:13:27: halt noch super viel auch fürs Studium gemacht, also Hausarbeiten und so was.

00:13:31: Und habe aber nebenbei dann auch noch angefangen, mich selbstständig zu machen auf Social Media.

00:13:36: Und dann hatte ich halt ein Kind, war selbstständig auf Social Media und habe studiert und mein Mann hat noch seine Masterarbeit geschrieben

00:13:44: und wir haben unser zweites Kind bekommen und da war ich so, das geht einfach alles nicht.

00:13:48: Das ist zu viel, aber meinen Drop will ich nicht aufgeben, weil er macht mir zu viel Spaß.

00:13:52: Und die Kinder, also die sind ja da, da kann ja auch, das ist ja auch schön mit ihnen.

00:13:58: So, dann war ich so, okay, dann ist jetzt erstmal wart, also mache ich erstmal Urlaubsemester, dann habe ich zwei Urlaubsemester gemacht

00:14:03: und dann habe ich gedacht, okay, ich probiere es, ich fange wieder an, aber dann war ich so, das ist einfach zu viel.

00:14:08: Und eigentlich brauch, also ich habe halt gesagt, okay, wofür mache ich dieses Studium jetzt, weil eine Therapeutenausbildung will ich danach nicht mehr machen.

00:14:14: Ich will das machen, was ich jetzt mache und dann dachte ich, ich mache es nur, damit ich schreiben kann, ich bin Psychologin, habe da mein Bachelor drin

00:14:21: und was halt mich irgendwie so validiert mehr oder weniger, obwohl aber die Inhalte, die ich im Studium lernen, überhaupt nichts damit zu tun haben, was ich jetzt mache.

00:14:29: Und deshalb habe ich gesagt, ich lass es.

00:14:31: Und bist fein damit?

00:14:33: Bin fein damit, ich sage, ich bin Influencerin und das passt für mich.

00:14:38: Wir haben ja jetzt schon viel über bedürfnisorientierte Erziehung gesprochen und du beschäftigst dich ja auch viel mit dem Thema Wut und Trotzphase.

00:14:48: Das ist ja auch ein Ding, was eigentlich, glaube ich, bei fast jedem Kind vorkommt, dass diese Phase kommt.

00:14:54: Wie gehst du denn mit so einem Wutausbruch oder so einer Trotzreaktion deiner Kinder um?

00:14:58: Hast du da vielleicht ein konkretes Beispiel auch?

00:15:01: Also Wut ist wirklich auch generell so ein Thema von mir.

00:15:05: Ich hatte auch als Kind selber immer richtig intensive Wutanfälle und habe einfach nur gelernt, die Wut zu unterdrücken.

00:15:10: Und deshalb ist es auch was, wo ich halt wirklich viel auch bei meinen Kindern mich mit auseinandersetze, weil ich eben möchte, dass es bei denen anders ist.

00:15:17: Und das Ding ist halt, dass man da, also man kann nicht so richtig sagen, dass und das ist das Geheimrezept, wie man auf Wut reagieren muss, weil jedes Kind da wirklich komplett verschieden ist.

00:15:26: Und ich kann halt mit meinem großen Kind, auch wenn es damals in der Autonomiefase, muss dich ganz anders umgehen als mit unserer Tochter jetzt.

00:15:34: Und wichtig zu wissen finde ich ist, dass Kinder in der Situation des Wutanfalls verbal gar nicht erreichbar sind.

00:15:43: Das heißt, ich brauche jetzt nicht auf das Kind einzuräumen und sagen, hey, es gibt doch gar keinen Grund, Wut zu sein, weil x, y und z oder ich habe dir doch das und das gesagt.

00:15:50: Das machen ganz viele Eltern, beobachte ich oft.

00:15:53: Und die wundern sich dann, warum es nicht ankommt beim Kind.

00:15:56: Das liegt halt daran, dass das Kind in dem Moment keine Sprache verarbeiten kann, weil es generell noch schwieriger ist, Sprache zu verarbeiten für Kinder in dem Alter.

00:16:03: Und Kinder sind dann oft so repetitiv, also sie sind so willkicks haben, willkicks haben, willkicks haben und schreien und schreien und schreien.

00:16:11: Und was halt helfen kann, ist, dass man das wiederholt, damit beim Kind, weil es kann ja wie gesagt Sprache nicht so gut verarbeiten, aber ankommt, ach so, Mama versteht mich, okay.

00:16:19: Ja, okay.

00:16:20: Und beruhigen die sich so ein bisschen, weil die sind so, ich werde verstanden, okay, ich beruhige mich und dann bist du so, ich habe keinen Keks dabei und dann geht es wieder los.

00:16:27: Willkicks haben, Willkicks haben, Willkicks haben.

00:16:29: Und ich da so, ja du willst einen Keks haben.

00:16:31: Ich habe keinen dabei.

00:16:32: Okay, Willkicks haben, Willkicks haben.

00:16:34: Und das passiert ein paar Mal und dann irgendwann ist so, ich habe keinen dabei und es ist kein so, ja ich weiß, dass du keinen dabei hast und ich habe jetzt auch alle Emotionen durchgelebt und das ist jetzt in Ordnung.

00:16:42: Und dann kuschelt sich an und ist fertig.

00:16:44: Also einfach aushalten.

00:16:46: Ja, aber halt nicht weggehen, ich sage jetzt reicht es, jetzt hört es einmal auf.

00:16:50: Ich sage einfach, hey, ich habe keinen dabei, ich weiß, du findest das scheiße.

00:16:54: Ich find es gerade auch blöd für dich.

00:16:56: Also ich, das hört sich immer alles so einfach an.

00:17:00: Gott sei Dank bin ich mit meinem achtjährigen mittlerweile aus dieser Phase ja raus.

00:17:04: Die war auch Gott sei Dank nie so schlimm, muss ich sagen.

00:17:07: Aber es gibt ja auch Situationen und die habe ich tatsächlich schon erlebt.

00:17:12: Man denkt ja immer, das passiert nur im Film.

00:17:14: Aber ich stand an einer Supermarktkasse, hinter mir eine Dame, eine junge Frau mit ihrer Tochter und die wollte unbedingt da noch so ein Süßigkeit an der Kasse ist ja auch immer gemein.

00:17:25: Da stehen ja immer die leckeren Sachen rum und die Mutter hat gesagt, nie, das gibt es jetzt nicht.

00:17:28: Du hattest heute schon.

00:17:30: Und das Kind hat sich wirklich auf den Boden geworfen, auf den Boden gesetzt und geheult und getrommelt und ich will aber und ich will aber und ich will aber und ich, da denke ich mir dann immer.

00:17:39: Also erstmal denke ich immer, die arme Mutter, dir selber ist das ja in dem Moment peinlich.

00:17:44: Dabei muss einem das überhaupt gar nicht peinlich sein, weil solche Wutausbrüche eben probieren.

00:17:47: Sie hat versucht die ganze Zeit auf das Kind einzurücken, jetzt kommen, jetzt kommen, wurde immer lauter und jetzt kommen und hat sich dann auch am Arm mitgezogen, jetzt hör auf hier zu bocken.

00:17:55: Und ich glaube, denkt dann immer, wie würdest du denn beispielsweise so in der Öffentlichkeit, wenn dein Kind im Supermarkt im Kassenbereich liegt und trommelt und heult und aber diese Süßigkeit gerne haben will.

00:18:06: Wie schaffst du es denn dann noch auf das Kind in Ruhe einzugehen?

00:18:10: Ich meine vor dir stehen Leute, hinter dir stehen Leute, die wollen alles auf die Kasse packen.

00:18:14: Das ist ja auch für dich als Mutter dann eine Ausnahmesituation, in der du da gerade steckst.

00:18:18: Wie schafft man es denn dann noch, sich selber runterzufahren und das Kind noch mitzunehmen?

00:18:24: Also ich glaube, ich würde in so einer Situation die Sachen zurückpacken, so schnell ich kann das Kind, also je nachdem wie viel ich schon draufgelegt habe.

00:18:32: Es kommt auch darauf an, wenn ich schon gerade im Zahlungsprozess bin, dann würde ich glaube ich das Kind wahrscheinlich neben in einen Einkaufswagen setzen oder so, dass es ja erstmal sicher ist und sich nicht verletzen kann und dann halt noch kurz bezahlen und dann am Rand gehen, irgendwo wo es nicht ganz so laut ist.

00:18:44: Und dann würde ich mich mit meinem Kind auf den Boden setzen und das einfach aushalten.

00:18:49: Also auch runtergehen, auf Augenhöhe und das mit dem Kind zusammenhaushalten, weil du gerade sagst, du würdest dich dann auch auf den Boden setzen?

00:18:56: Ich glaube, ich würde mich auf den Boden setzen, weil alles andere anstrengend ist.

00:18:59: Also ich weiß nicht, ob du dich daran noch dran erinnerst, aber ich bin manchmal von oben bis unten schweißüberströmend, wenn meine Kinder einen Wutanfall hatten, weil die irgendwie festzuhalten, zu gucken, dass sie sich nicht verletzen und dann auch gleichzeitig, man ist ja auch so ein bisschen auf dem Boden.

00:19:14: aufgewühlt dann und ich glaube ich würde es halt einfach wenn ich auf dem Boden wäre mit meinem

00:19:18: Kind zusammen könnte ich einfacher die anderen Leute ausblenden dann würde ich mir nicht so

00:19:22: einen Stress machen ich so überlegen was denken die jetzt und außerdem ist es auch einfacher für

00:19:26: mein Kind wenn wir beide auf derselben Höhe sind mir zu zeigen jetzt bin ich bereit wieder von dir

00:19:31: beruhigt zu werden weil die brauchen ja auch immer also häufig ist es so dass sie also je nach dem was

00:19:35: für ein Kind es auch ist dass die erstmal nicht angefasst werden wollen erstmal so eine Ruhe gelassen

00:19:39: werden wollen das alles was man sagt und tut einfach das nur noch schlimmer machen und dann gibt es aber

00:19:44: immer so ein moment dass das kind auf einen zukommt und das kann auch ein moment sein wo man

00:19:48: sich denkt dass es eben nicht auf einen zukommt zum Beispiel wenn es anfängt einen zu hauen aber

00:19:51: sobald das kind mit einem interagiert ist es so ein ding von jetzt also jetzt jetzt bin ich empfangs

00:19:58: bereit in irgendeiner art und Weise genau und wenn ich halt selber auf dem Boden bin mit meinem

00:20:03: kind ist es natürlich einfacher diese signale dann auch und der weg ist ja auch kürzer für alles

00:20:08: egal auch für die umarmung und fürs festhalten natürlich wir hatten das einmal dass unser kind

00:20:14: im supermarkt in den regal gängen ein gut anfall bekommen hat und da war das relativ entspannt

00:20:21: weil da war halt wirklich niemand und ich konnte mich einfach daneben setzen und das so ein bisschen

00:20:24: aushalten aber ich glaube so an der kasse da muss man sich dann auch echt also da muss man glaube

00:20:29: ich dann auch echt krasse nerven haben sich dann auch von den anderen Leuten nicht aus der ruhe bringen

00:20:34: zu lassen weil die ja auch zum teil dann auch echt heftig reagieren können so getriggerte

00:20:38: erwachsene die als kinder verprügelt wurden wenn sie mal wütend waren und die dazu keinen

00:20:45: zugang haben sondern einfach nur sind ja kinder die benehmen sich so schlecht und eigentlich ist

00:20:48: es nur ein euch hätte mir gewünscht dass meine mamma auch mal nicht zu mir wäre was sagst du denn

00:20:53: wo wir jetzt gerade darüber sprechen das wollte ich sowieso schon fragen was sagst du denn Eltern

00:20:57: also davon gibt es ja bestimmt noch einige die sagen oh dieses bedürfnis orientierte

00:21:03: gedöns ich soll mich mit dem kind hinsetzen und soll mit dem reden und nee es wird so gemacht

00:21:08: wie ich bin die mutter oder ich bin der vater es wird so gemacht wie ich das sage ich will

00:21:12: lass hier mein kind nicht entscheiden wie kommst du solchen älterne gegen also ich will auch nicht

00:21:16: dass mein kind alles entscheidet und es wollen kinder auch nicht ich glaube das ist so ein bisschen

00:21:20: ein fehl also fehlendes verständnis weil ich glaube also ich kann mir nicht vorstellen ich glaube die

00:21:27: wenigsten eltern wollen ihre kinder halt traumatisieren und ich glaube das einzige was sie davon abhält

00:21:34: kinder gewaltfrei zu erziehen ist halt entweder fehlende bildung oder fehlende unterstützung ich

00:21:40: switche mal kurz ich finde es immer ganz schön wie du sagst man kann auch grenzen setzen ohne

00:21:46: gemein und verletzend zu sein kannst du da auch mal ein explizites beispiel geben in der kommunikation

00:21:51: wie das funktionieren kann mein kind haut mich sage ich will nicht dass ich haus ok so einfach geht

00:21:57: das ja also was wäre denn die verletzendere variante die du nicht anwenden würdest mein kind

00:22:04: zurück hauen also weiß ich was das wäre schon wenn du mich haust dann darfst du die wieder

00:22:09: fernsehen mit bestrafung arbeiten genau oder weg schicken also ich weiß nicht ich finde zum

00:22:16: beispiel hauen ist ja schon eine extremere situation also ist es nicht weil alle kinder hauen

00:22:22: aber ich meine halt das also für mich ist es was wo ich krass getrigger drauf reagiere und kindliche

00:22:27: aggression wird ja auch so ein bisschen oft fehl interpretiert als ja wenn mein kind jetzt haut

00:22:32: dann wird es in 50 jahren auch ein straftäter sein der alle haut und so aber eigentlich ist es

00:22:37: halt ein normaler entwickelungs schritt und trotzdem ist es was was mich persönlich immer sehr

00:22:41: triggert deshalb ist es auch ein beispiel was ich oft verwende wenn mein kind mich haut dann

00:22:46: halte ich meine hände nach vorne um mich zu schützen ich will nicht dass du mich haust

00:22:51: hör auf damit so und wenn mein kind wirklich nicht aufhört dann gehe ich einfach weg also wenn

00:22:58: das jetzt so ein krassen mut anfall hat und mich richtig haut und ich merke ich werde gerade auch

00:23:01: wütend und ich will das jetzt anpacken und von mir weg schubst und auch keine ahnung was dann

00:23:05: gehe ich auf tolette schließe ab und atme kurz durch ok dann selbst in dem moment und dann haut

00:23:11: mein kind vielleicht mit den trommelt das mit den händen gegen die tür ja es ist ja auch

00:23:16: eine art wut rauszulassen so und es ist scheiß aber besser als wenn ich mein kind jetzt anpacken

00:23:20: oder weg schubst oder sonst irgendwas machen würde also man muss sich auch selber erst mal ich

00:23:25: will nicht sagen schützen aber sie das das kind auch vor sich selbst schützen wenn man in diesem

00:23:30: augenblick ja selber wütend wird ja vor allem je nach dem was für kindheitserfahrung man gemacht

00:23:34: hat also soll ich da bisschen näher drauf eigentlich so die intuitionen steht also die es gibt ja

00:23:42: zum beispiel rotkälchen da ist die brutpflege die ist genetisch verankert also die wissen was

00:23:49: sie tun müssen rein genetisch aber menschen bei denen ist es nicht so weil rotkälchen die leben

00:23:55: nur ist jetzt ich weiß nicht warum ich auf rotkälchen gekoppelt aber die leben hat nur in

00:23:59: einer bestimmten klimazone aber menschen leben ja auf der ganzen welt und deshalb ist es so dass

00:24:03: menschen dass die säuglingspflege einfach gelernt wird durch nachahmung von der eigenen kindheit

00:24:10: und von der peergroup also von der gesellschaft das heißt eine intuition ist meistens das was du

00:24:16: als kind selbst erlebt hast also das was dir im ersten impuls einfällt und was sich richtig

00:24:21: anfühlt ist das was du als kind erlebt hast und ich fand das super spannend weil ich habe das war für

00:24:27: mich immer sehr abstrakt aber also ich dachte immer ja okay aber man weiß ja dann ich habe

00:24:32: das als kind erlebt und deshalb mache ich das halt nicht aber dann war es so dass ich immer wenn

00:24:37: mein kind mich gezwickt hat also unser groß hat mich nie gezwickt aber die kleine die hat

00:24:42: irgendwie gezwickt und ich dachte immer ich muss sie zurückzwicken damit sie es lernt damit sie

00:24:45: mal weiß wie sie ich habe ich wusste nee also das ist glaube ich falsch aber ich dachte immer

00:24:50: aber ich glaube eigentlich wenn man jetzt die bedürfnis orientierte war wir so eigentlich ist

00:24:54: es richtig eigentlich sollten wir das alle machen und dann waren wir mit meinen eltern im urlaub und

00:25:01: meine tochter hat sand geworfen auf meine mama und meine mama hat sand genommen und zurückgeworfen

00:25:06: aha und es war für mich jetzt keine schlimme situation sie war so ja so fühlt sich das nämlich

00:25:12: an und dann war ich so da hat es richtig klicke gemacht und ich war so moment und dann habe ich

00:25:17: das noch ein paar mal beobachtet in so anderen situationen also meine mama ist kein gewaltvoller

00:25:21: mensch oder so ich würde es jetzt nur ist also aber es hat mir ist einfach aufgefallen aha das ist

00:25:28: das was mit dieser intuition gemeint ist weil das ist nämlich sie hat das einfach nur bei mir

00:25:32: gemacht genau deswegen hast du das noch in erinnerung sozusagen sie hat das nicht sie

00:25:37: hat mich richtig weh getan haben weil ich kann mich nicht daran erinnern dass mir jemals

00:25:41: weh getan hat aber sie scheint mich einmal zurückgezwickt zu haben weil das zwecken war so ein

00:25:46: thema ja ich dachte ich muss sie doch zurückzwicken das ist doch das einzige was in diese situation

00:25:51: hilft und es hat mir total geholfen das so herauszufinden ich habe das auch in meiner inster story

00:25:55: erzählt und wir haben ganz viele geschrieben ja ich hatte das auch mein bruder und ich wir haben

00:25:59: irgendwie beide in so einer situation so reagiert und wir haben uns gefragt so warum oder ob das

00:26:04: richtig ist dann haben wir uns einmal drüber unterhalten da war so aya krass ich glaube irgendwie

00:26:08: bei einem wutanfall wasser über den kopf schütten oder irgendwie so was also wo man auch so denkt

00:26:13: hey also warum sollte das jetzt die intuition macht eigentlich gar keinen sinn genau ja und

00:26:19: das fand ich total spannend dass so am eigenen leib zu erfahren wie dieses diese intuition

00:26:26: sich quasi anfühlt dass man wirklich denkt das ist jetzt richtig und das ist das krasse wenn

00:26:31: halt kinder geschlagen wurden und dann selber Eltern werden fühlt das sich für sie richtig an

00:26:36: ihre kinder zu schlagen sie denken das ist richtig das muss in dieser situation passieren sonst

00:26:41: kann man die kinder nicht erziehen was hast du gemacht statt zu knifen ich will nicht gekniffen

00:26:46: werden du hast einfach die verbal diese grenze gesetzt ja ich glaube das ist so ein problem was

00:26:51: wir auch gesellschaftlich haben dass verbale grenzen eigentlich immer übergangen werden

00:26:55: also das ist glaube ich auch was was wir aus unserer kindheit haben aber zum beispiel also

00:26:59: ist ja auch so ein ding von ja das halt so nein oft nicht ausreicht also dass man sagt nein es

00:27:04: ist eigentlich eine absolute grenze dass man aber so ist ja aber wenn ich dich jetzt überrede und

00:27:08: dann doch ja sagt dann ist es ja keine grenzüberschreitung aber das ist es halt wenn ich nein

00:27:12: gesagt habe und was mich danach überredet dann ist es eine grenzüberschreitung weil ich halt

00:27:16: im ersten moment gesagt habe und der grund dazu ist egal hast du denn einen geheimtipp wie wir

00:27:22: unsere kinder denn stärken können in dieser diesen verbalen grenzen setzen selber immer nur dann

00:27:29: nein sagen wenn wir es auch so mein und das halt eben nicht als verhandlungsbasis sehen sondern

00:27:33: also wenn ich nein sage dann meine ich nein ja okay dann ist es halt klar also nur weil ich

00:27:38: nein gesagt habe heißt es nicht dass mein kind das auch macht weil kinder sind sehr imposiv die

00:27:42: sind auch nicht komplett fertig entwickelt so wenn ich sage nein ich will nicht dass du mich haust

00:27:46: dann kann es trotzdem sein dass mein kind mich haut trotzdem war es eine absolute grenze und ich

00:27:49: habe es wirklich so gemeint und wenn mein kind aber sagt nein ich will x y z nicht dass ich auch

00:27:55: versuche dieses nein halt meistens eben nicht zu übergehen das gibt wirklich nur sehr wenige

00:28:02: situationen indem man das nein von den kindern übergehen muss also es ist einfach mein weiß als

00:28:07: Eltern einfach mehr aber wenn man dieses nein von den kindern in aller meisten fällen respektiert

00:28:13: dann sagen sie auch nicht mehr so oft nein also meine kinder sagen ich fast nie nein irgendwie also

00:28:17: halt nur wenn sie so mein und wir halt auch und sonst sage ich warte kurz muss drüber nachdenken

00:28:23: oder warum willst du das eigentlich oder weiß ich grad gar nicht aber was machst du dir jetzt zum

00:28:28: beispiel in so einem folgendes beispiel dein deinen kinder sind noch mal wie alt 4 und 2 4

00:28:34: und 2 also kitter alter ich habe die weiß hat auch nicht mit den leuten gesessen da kommt noch ein

00:28:39: bisschen was nach du bist noch am weiterlernen das sind glaube ich alle bis die kinder aus dem

00:28:44: haus sind beispiel dein vierjähriger sagt jetzt morgens nein ich will nicht in die kitter ja hatten

00:28:52: wir jetzt hattet ihr gerade ok dann habe ich mich mit meinem kind auf die couch gesetzt und gefragt

00:28:56: ok wofür hast du angst wenn du an die kitter denkst wofür bist du traurig wenn du an die kitter

00:29:00: denkst aber freust du dich wenn du an die kitter denkst was mache ich aufgeregt wenn du an die

00:29:05: kitter so wir sind einfach so ein bisschen ich habe einfach mit ihm gesprochen und er hatte vor

00:29:09: nichts angst er war vor nichts traurig er war vor nichts nervös aber er hat sich auf viele

00:29:13: Sachen gefreut und dann ist er aufgestanden war ich will doch in die kitter gehen ok jetzt hast du

00:29:18: dafür morgens noch zeit dich mit deinem kind noch mal auf die couch zu setzen und es zu fragen warum

00:29:23: möchtest du denn jetzt nicht in die kitter das ist ja jetzt auch nicht so dass alle morgens noch

00:29:28: sagen wir mal zehn minuten zeit haben um sich in ruhe dahin zu setzen morgens ist meistens halt einfach

00:29:33: stress die älter müssen zur arbeit die kinder in die kitter in die schule wie schaffst du es dir

00:29:38: da dann noch die zeit zu nehmen um da so auf deinen son einzugehen also zum ein weiß ich das

00:29:44: wutanfälle bei meinen kindern deutlich mehr zeit in anspruch nehmen als mit ihnen zu reden und

00:29:49: erst mal darauf einzugehen und zum anderen weil ich halt sehr privilegiert bin du musst nicht los

00:29:56: aber also wenn ich jetzt ein termin habe und los muss heute morgens zum beispiel war auch mein

00:30:03: töchter ich will nicht in die kitter und also ich meine man hat sie gebracht und so was ich

00:30:07: musste mich dann nicht näher damit auseinandersetzen aber ich war so okay aber ich kann dich nicht

00:30:11: mitnehmen ich will dich auch nicht mitnehmen weil hier kannst du nicht bleiben wir können ich bin

00:30:16: da nicht da dann hast du angst in der kitter sind menschen von denen ich weiß dass sie sich gut

00:30:20: um dich kümmern dass du dich dort wohl fühlst und deshalb will ich dass du in die kitter gehst

00:30:24: und manchmal ist es einfach ein abwägen von bedürfnissen und das funktioniert dann dann sagt

00:30:28: deine tochter ok dann gehe ich in die kitter also wenn ich das so klar ausdrücke dass ich sage ich

00:30:33: will dann weiß sie dass es halt dass es auch keinen verhandlungsbierraum gibt und dann ist

00:30:38: nicht ok ich gehe in die kitter dann weint sie trotzdem aber sie weiß halt sie braucht jetzt nicht

00:30:42: mehr anzukommen und sagen hier mama aber doch oder überleg mal so und so also würde sie nicht

00:30:48: weiß ich zwei aber also mein großer sohn zum beispiel ich will dass du in die kitter gehst das klingt

00:30:54: ja schon sehr ich will nicht sagen hart das ist jetzt glaube ich das falsche adjektiv dafür aber

00:30:58: man könnte ja auch netter ausdrücken mit ich möchte jetzt aber bitte dass du in die kitter

00:31:02: gehst das ist eine bitte und keine grenze da ist da muss müssen wir schon eine ganz harte

00:31:08: grenze ziehen also ich habe mein willen auch erst jetzt entdeckt ich habe jetzt bei jul gelesen

00:31:14: leidwölfe sein und habe da eben vor allem dieses wollen mitgenommen weil er also ist er ist ein

00:31:21: entwicklungspsychologe oder pedago ich weiß es ja gerade genau und auf jeden fall hat er geht

00:31:32: ja auch viel auf die sozialisierung von Männern und Frauen ein und hat auch viel darauf ein dass

00:31:36: hat Frauen auch so sozialisiert sind dass sie halt kein will kein will haben sollen und er gerne

00:31:42: möchten ach so und man lernt ja auch als kind kinder die was wollen krimis auf die wollen und

00:31:48: sagt möchte aber möchten ist immer eine bitte und ist nicht so klar wie wollen und eine bitte

00:31:54: kann man immer ausschlagen natürlich kann mein kind auch sagen okay du willst aber ich will

00:31:59: nicht aber trotzdem weiß mein kind was ich will und das ist halt das tut es nicht wenn ich das

00:32:05: gerne von ihm möchte dann ist es ja was anderes dann möchtest du dann ist es aber trotzdem eine

00:32:09: option das ist ja wenn man da wirklich mal drüber nach der also da da denkt man ja eigentlich

00:32:14: seltener drüber nach man denkt ja eigentlich nur man ist höflich wenn man es so formuliert ich

00:32:18: möchte bitte dass sie jetzt in die gita geht es aber es ist immer mit einer also zumindest bei mir

00:32:24: wenn ich was mit möchte formuliere ist immer mit einer gewissen unsicherheit weil ich weiß auch

00:32:29: wenn ich es unterbewusst weiß dass es abgeschlagen werden kann weil ich diese erfahrung eben schon

00:32:33: oft gemacht habe und wenn ich sage ich will x y z dann bin ich halt sehr klar darin weil du

00:32:37: würdest also zumindest geht es mir so ich würde halt nichts mit ich will formulieren wenn ich

00:32:42: nicht auch wirklich will was fühlt sich dann einfach falsch an also ist auch nicht alles bei dir

00:32:47: ein ich will dass du das jetzt machst gibt es irgendwelche grundsätze die du hast bei die die

00:32:52: du von deinen kindern willst ich will nicht gehauen werden ja ich will dass wir respekt vor

00:32:58: miteinander umgehen ich will dass wir essen teilen ja und das wissen deine kinder auch dass das

00:33:07: deine wollen setze sind oder wollen grundsätze sind und dass alles andere schon so ein bisschen

00:33:12: mehr verhandelbar ist ja und die also das ist auch super interessant weil also gestern abends

00:33:18: war eine so eine situation ich meinte also mein sohn wollte jogat essen und wir haben halt so

00:33:22: ein couchtisch und da sind so zwei kleine stüle wenn die zum beispiel was trockenes essen hat

00:33:28: zum beispiel nudeln mit käse dann dürfen die da essen und dabei fernsehen ja haben mutter ich weiß

00:33:33: also er wollte auf jeden fall unbedingt checker to wie anhören ja angucken und meinte aber ich

00:33:41: habe jetzt so mein die so ok dann machen wir auf pause und du kommst an küchentisch und also

00:33:45: ich will halt dass du hier ist weil jogat ist halt schlonzig macht halt schmutz gegeben dann war

00:33:51: ja so ok aber ich will wirklich hier gucken weil es ist gerade so spannend weil so ja aber ich will

00:33:55: nicht dass sie alles schmutzig macht mama gibt mir einfach einen lappen und ich mache immer alles

00:33:59: sauber und ich bin ganz vorsichtig und ich war so ok na gut machen wir so und es hat tatsächlich

00:34:04: auch gut geklappt also obwohl du eigentlich wolltest dass er nicht da ist genau aber es war dann für

00:34:09: mich weil ich wollte es ja nur nicht weil ich nicht wollte dass es schmutzig wird und das war

00:34:15: halt ich musste das dann nochmal für mich runterbrechen warum ich jetzt eigentlich gerade ja weil ich

00:34:18: will dass es da sauber bleibt und dann hatte eben so du willst dass es da sauber bleibt ja

00:34:22: kein problem habe ich eine lösung ja genau das ist natürlich super so einfach kann es gehen

00:34:28: du hast vorhin schon von deinem mann gesprochen der ja heute die kids in die kitter gebracht hat

00:34:33: du warst da ja heute hat es da ja heute frei warst du mit deinem mann eigentlich über diesen

00:34:37: weg der erziehung dir immer sofort einig oder gab es da auch mal reibungspunkte mein man und ich

00:34:43: sind uns gruselig einig gruselig eigentlich also wir haben eigentlich nie und zwar das klar

00:34:49: gewaltfrei wir wollen ja das sind auch einfach unsere werte irgendwie also und hat er von dir

00:34:55: gelernt oder hat er selber auch recherche betrieben ich habe ihm immer also ich habe angefangen damit

00:35:00: aber ich habe ihm die bücher halt immer empfohlen und er hat die eigentlich auch alle gelesen also

00:35:03: nicht erst nicht so schnell im lesen wie ich aber er hat eigentlich die meisten auch gelesen finde

00:35:08: ich super wenn man sich da dann so einig ist und auch unabgesprochen also dass ihr ihr wart euch

00:35:13: wahrscheinlich nicht schon zwei jahre vor der kinderplanung einig darüber wir erziehen unser

00:35:17: kindbedürfnis orientiert das ist learning by doing wahrscheinlich oder ja aber wir haben

00:35:21: generell was menschen angeht dieselben werte und ich finde halt wenn man bestimmte werte

00:35:26: vertritt was also das zusammenleben ja auch mit erwachsenen angeht dann funktioniert autoritäre

00:35:32: erziehung auch nicht mehr okay weil das hat einfach was mit werten zu tun ich fand es wahnsinnig

00:35:38: spannend mit dir hier zu quatschen ich habe so viel mitgenommen auch für mich zu hause wie

00:35:42: ich damit umgehen das mit dem wollen und dem und dem möchten das finde ich wahnsinnig

00:35:46: spannend ich glaube da muss ich mich noch mal ich glaube ich noch mal echt mit beschäftigen das finde

00:35:51: ich sehr einleuchtend ich habe aber noch eine letzte frage wenn unsere höre jetzt mit dieser

00:35:57: bedürfnis orientierten beziehung noch nicht so viele berührungspunkte haben wie kann man

00:36:02: dann am besten anfangen was sind denn die ersten schritte was empfiehlt so wenn ich sage okay das

00:36:08: möchte ich auch so ein zusammenleben ich möchte es wenigstens versuchen die ersten schritte ich

00:36:12: glaube sicher zu überlegen in welchen punkten reagiere ich wütend und warum eigentlich also

00:36:21: was macht mich an meinem was bringt mich beim kind auf die palme also ich muss erst mal an mir

00:36:26: arbeiten nicht am kind ja ja darum geht es ja okay das ist ein wichtiger punkt geht darum dass

00:36:32: das kind so sein darf wie es ist und dass man natürlich beibringt wie gesellschaftlich

00:36:36: enorm funktionieren und welche werte man als familie vertritt aber eben auch damit lebt wenn

00:36:40: das kind dann diese werte nicht vertritt ich also nur weil ich zum beispiel also wir kochen bei uns

00:36:46: meistens vegan und wir versuchen auch so viel wie möglich halt tierleid zu vermeiden aber wenn meine

00:36:52: kinder 15 sind und sagen mal ich will jeden tag ne bokwurst essen dann will ich das sie mir das

00:36:58: auch so sagen und dass sie nicht angster vor haben wie ich dann reagiere sondern dass sie einfach sind

00:37:02: so ich vertrete diesen wert nicht ich will tierleid okay mir ist es gerade egal weil ich will die

00:37:09: bokwurst so ist es ja wahrscheinlich eher und dann will ich halt dass meine kinder auch zu mir kommen

00:37:15: können und sagen können und dann will ich wenn du kein keine bokwurst da bin ich so okay ich

00:37:19: finde ich finde es gerade nicht gut aber ich liebe dich trotzdem ja es ist ja auch eine eigene

00:37:24: entscheidung eigene werte es ist schon ein schönes stichwort würdest du mir vielleicht mal dein

00:37:30: familien motto oder dein ja dein lebens motto sagen also sozusagen was ist denn dein hashtag

00:37:40: mein lebens motto also ich habe vorher gedacht so es kommt wie es kommt weil also so ein bisschen

00:37:46: finde ich einfach das leben ist nicht planbar und vor allem nicht mit den kindern und wir versuchen

00:37:50: einfach immer so das beste draus zu machen das klingt super das kommt wie es kommt einfach

00:37:55: muss man auch manchmal die dinge auf sich zukommen lassen malines es hat mir wahnsinnig viel

00:37:59: spaß gemacht mit dir du bleibst influencer und wie lange macht man das noch wie lange willst du

00:38:04: das noch machen bis die kinder aus dem haus sind ich denke bis die k i die welt übernimmt es hat

00:38:11: mir wahnsinnig viel spaß gemacht schön dass du da warst vielen herzlichen dank danke auch mir

00:38:15: hat auch viel spaß gemacht das familien radio für den ganzen tag

00:38:22: Tag!

00:38:23: # Da bin ich noch Teddy.

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